Helden? // off subject

Da habe ich mich mit meinem Post über das faire Team ja dann mal doch geirrt. Oh weia. Wenn sogar den bekannten Nachrichtenmagazinen die Bühnenperformance über die Laufrichtung der Argentinier vs der Deutschen ins Auge sticht, ist es definitiv nicht mehr zu übersehen.

(Nachzulesen Stichwort Gaucho-Tanz <– ).

In meinem Versuch differenziert die Dinge voneinander zu trennen, die grenzwertig sind, die gegen jegliche Grenzen gehen und einfach nur Sport sind, war ich wohl ein wenig vorschnell. 2014 gibt es noch keine Nuancen, 2014 gibt es offensichtlich nur die Menschen mit der Suche nach dem Kollektiv und die, die den Erfolg dieser Suche verhindern wollen.

Wenn ich mich jetzt für eine Seite festlegen muss: Dann bin ich gerne anti-deutsch, dann finde ich den 4. Stern gerne einen Scheißdreck und die schwarz-rot-gold leuchtenden Fans zu 95% fragwürdig.

Wer mitmacht in diesem Zirkus, der verhindert ihn nicht.

Schlimmer noch als die reine Performance sind die Kommentare, die unter den Artikeln zu finden sind. „Macht euch mal locker.“ „Muss man denn immer politisch korrekt sein?“ + „zieht euch den Stock aus dem Arsch“ sind da noch die Harmlosesten.

Dann gab es da noch das „lustige“ Interview von Müller, der auf bayrisch die englisch-sprachige Journalistin in seinem „Siegestaumel“ „veräppelt“. Die Situation wurde einzig von Schweinsteiger gerettet, der den bayrischen Totalausfall mit Komplimenten übersetzt und Charme in die Situation bringt.

Auch hier sind die Kommentare schlimmer als die Aktion selber. Das Video wird zusammengeschnitten auf viele Portalen auf den bayrischen Ausfall und wild bejubelt, „weil der Junge so ist, wie er ist, der lässt sich nicht verbiegen“.

Apropos Jungs, klar die ganzen Familienväter sind gute deutsche Jungs, harmlose Buben, das sind keine Männer, nein, das sind Jungs. Unsere Jungs. Die wollen nur spielen!

Und jetzt kommt’s aber. Lautstark umjubelt die Presse unsere Helden, weil ganz Deutschland ist stolz auf seine WM-Helden.

Ganz Deutschland? Nein, irgendwo in der Linken Szene tummelt sich ein Haufen von Gutmenschen, die gerne Gutmenschen sind, die stolz darauf sind Gutmenschen zu sein. Die die Beleidigung in diesem Wort nicht finden können.

Helden sind diese Fußballer sicher und garantiert nicht! Sportliche Helden fallen mir aber auf Anhieb welche ein, nämlich die Damen und Herren die bei internationalen Wettkämpfen DDR-Bürgern/ DDR- Athleten zur Flucht halfen – mit eigenem Risiko.

Weil jemand aber einen Ball nach vorne treten kann, ist er kein Held! Dann ist er Fußballer, Athlet, Sportler, Profi-Kicker.

Ich brauche keine Helden in Form von Schauspielern, Sportlern, Bands. Ich respektiere Schauspieler  wie Kai Schumann, der seinen RTL-Ruhm nutzt und auf Facebook vegane, politische Statements gibt, die für den leichten Geschmack zu derb, zu heftig sind. Auch die ganzen Stiftungen, Förderprogramme und Sozialleistungen von Özil, Podolski & Co schätze ich sehr.

Doch ist keiner von denen ein Held. Nicht für mich.

Wenn jemand in ein anderes Land zieht, unter dreckigen Bedigungen Geld verdient in der Hoffnung seiner Familie ein besseres Leben geben zu können, das ist etwas vor dem ich noch mehr Respekt habe.

Seiner Verantwortung nachkommen, reicht für mich aber auch noch nicht zum Helden.

Wer oder was für mich ein Held ist, kann ich so nicht sagen. Letztlich ist das mir aber auch egal. Es geht nicht darum mit Cape die Welt zu retten, sondern als Mensch seine Umwelt zu verschönern, sein Umfeld warm zu gestalten. Mit offenen Augen, Ohren und einem offenem Kopf durch das Leben gehen, das ist wichtig.

Und um mal eine Frage klar zu beantworten:

Ja, man muss immer menschenwürdig korrekt sein!

 

So einfach ist das manchmal und jetzt hoffe ich inständig, dass die gute deutsche Fanbasis sich die zdf-Doku über die neuen Nazis reinzieht, einen Antidiskriminierungsworkshop mitmacht und mal versteht, dass man nicht alles machen muss, was man machen kann.

Peace, Cheers & Out.

 

 

 

 

 

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L-Thyroxin Dosierung

Da war doch irgendwamm ein Thema für meine Texte. Ach so: Hashimoto!

Wenn ich die Suchergebnisse, die Menschen zu diesem Blog führten richtig verstehe, dann ist die Frage nach der richtigen Dosierung eine große Sache.

Ich habe einiges ausprobiert, aktuell bin ich mit meiner Methode sehr zufrieden, kann sich im Winter aber auch wieder ändern😉 Direkt vorneweg: Alles, was ich ausprobiere, geschieht in Absprache mit meiner Ärztin. Einfach irgendwas machen oder etwas machen, weil man es irgendwo gelesen hat, kann gefährlich werden. (Ach?! Wisst ihr eh.)

Am Anfang habe ich streng nach Anweisung meine Dosis zu Beginn des Tages genommen und dann 20-30 Minuten gewartet, bevor ich losfrühstücken durfte. Dabei bin ich aber immer von Über- in Unterfunktion geschlittert und wieder zurück von Antriebslosigkeit zu einem Hauch von Hyperaktivität.

Dann habe ich deutlich bessere Ergebnisse erzielt durch eine Stunde Wartezeit. Da hatte ich dann aber das Problem von Zittern und Unterzuckerung, wenn ich nicht direkt nach Ablauf dieser Stunde etwas gegessen habe.

Aktuell handhabe ich meine Pilleneinnahme so, dass ich ab 20 Uhr nichts mehr esse (auch nichts mit Milch trinke oder Alkohol oder oder oder ) und dann um Mitternacht meine Tablette nehmen kann. Wenn ich aufwache, kann ich nach Bedarf frühstücken und muss null komma null leiden. (ich liebe es)

Meine Dosis schwankt zwischen 50 und 100. Mein Körper antwortet mir recht schnell auf die Einnahme und an verschiedenen Tagen des Zyklus funktioniert die Aufnahme mehr so unterdurchschnittlich. Das heißt ob 50 oder 75 oder 100 entscheide ich spontan. Meine Werte sind top, mein Wohlbefinden auch. Für mich ist das also der richtige Weg.

Das mit dem nichts mehr konsumieren (Tee + Wasser halt…) ab 20 Uhr hat manchmal Ausnahmen (wenn ich zBsp mit George trinken muss), dann nehme ich die Tablette einfach Morgens und die Stunde Warten tut längst nicht so weh wie früher (von wegen täglich und so).

Es gibt auch Leute, die nehmen Morgens und Nachts ein. Das wäre mir viel zu stressig, aber das sagen widerum sehr viele Menschen über mein Veganertum. Probiert also alles einfach aus. Womöglich ist die richtige Dosis 55-73-100-55 … und nicht wundern, wenn mit Jahreszeitenwechsel die Dosierung nicht mehr passt. Sobald die Ernährung sich ändert, merkt das auch das liebe kleine Hashi🙂

Farewell meine Lieben, farewell.

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Hashihasi und Fußball // off subject.

Huhu,

nachdem ja irgendwie alle unglaublich schteil gehen, befasse ich mich seit ein paar Wochen wieder verstärkt mit dem Drumherum des deutschen Fußball-Phänomens.
Das hat zwar mehr so überhaupt nichts mit Hashimoto zu tun, aber es muss mal raus.

Vorneweg:
Dem deutschen Fußballteam würde ich einen Sieg am Sonntag sehr gönnen, die ganze Mannschaft (mit so ein-zwei Bayernausnahmen) wirkt sehr liebreizend. Ich kann nicht mal behaupten, dass die Herren auf mich irgendwie besonders einfältig wirken (was mir bei manchen anderen deutschen Nationalmannschaften schon augenblicklich in die Vorderlappen des Gehirns sprang). Ihr Verhalten nach diesem überkrassen Spiel gegen Gastgeber Brasilien, hat mich auch sehr beeindruckt. Sehr fair, sehr nett.

So.
Jetzt aber direkt mittenrein:

Ich schwanke sehr stark zwischen zwei Thesen:
– Nationalistische Gesinnungsidioten instrumentalisieren den Sport um Meinungsmache zu betreiben und sich neue Anhänger abfischen zu können.
Das wäre meine bevorzugte These, weil das heißen würde, dass nur ein paar Idioten wüsten Unfug mit dem Ballsport treiben.

Dann gibt es aber noch die andere Möglichkeit:
– Nationalistische Gesinnungsidioten treffen auf sehr fruchtbaren Boden weil es den Drang gibt sich in einem Kollektiv aufgefangen zu wissen. Kleines Teil eines großen Ganzen.
Das wäre eine These, die mir gar nicht behagt, weil es heißen würde, dass die rechte Gewalt nicht so weit weg ist, wie wir sie manchmal verharmlosen wollen.

Wenn ich mich darüber aufrege, dass man die Bewohner eines Landes nicht auf Nahrungsmittelhetznamen reduziert oder mit Tiernamen belegt (konkret: das allseits beliebte Spaghettifresser und der Inselaffe…), dann höre ich oft: Aber die anderen sind doch auch so.

Diese Kindergartenlogik will sich mir nur bedingt erschließen. Der hat mir auf den Kopf gespuckt, deswegen darf ich das auch?! Sehe ich nicht so.
Für mich ein klares: Nein, nur weil die anderen scheiße sind, müssen wir da nicht mitmachen. (In der Annahme, die anderen seien wirklich so böse und gemein…. aber das ist ein anderes Thema)

Was mach ich da jetzt mit diesem Fußball in Deutschland? Ich möchte nicht Anti-Deutsch sein. Laut meines Passes bin ich ja deutsch. Weil ich dafür aber nichts kann, nichts dazu geleistet habe hier auf die Welt zu kommen, bin ich da nicht stolz drauf. Im Umkehrschluß schäme ich mich aber auch nicht, weil ich ja keine Beteiligung an dieser Tatsache habe. Laut Pass bin ich Deutsche, laut Eigendefinition bin ich Mensch und Individiuum mit Prägung seitens meines Umfelds.

Ansich mag ich Fußball gerne (Tatsache, ich habe 1993 gerne Spiele geschaut, lange bevor es so ein medialer Wurstebrot-Trend wurde..).
Public Viewing scheidet für mich aber aus: zu laut, zu sehr auf Farbe, zu wenig Sport beim Betrachten.

Geht es wirklich rein um das Spiel? Dann müsste man doch auch den Sieg des Gegners anerkennen können ohne ihn zu beleidigen?! Worum geht es hier zur Zeit? Ich stehe mit dieser Frage etwas allein. Das Wunder von Bern kann ich nachvollziehen, Nachkriegsdeutschland in all seiner Komplexität.
Aber was ist mit uns? 2014? Wofür ersehnen wir uns einen neuen deutschen Stern? Ändert sich für uns wirklich etwas? Mindert es das Gefühl des Alltags, dass unsere Regierung uns verarscht, verkauft und mit Krieg als Handelsware den Sozialstaat mitfinanziert? Auch mit einem neuen Titel der Mannschaft, haben wir am Ende des Monats dasselbe Geld auf dem Konto, die gleichen doofen Kollegen und immer noch schlecht sitzende Kleidung. (insert ur personal problems here) Oder etwa nicht?

Mein aktueller Stand ist: ich wünsche dem deutschen Team einen Sieg, nicht aber den Menschen, die sich als Fan verstehen wollen und sich nicht über die eigene Person definieren wollen. Es womöglich nicht können.

In den letzten Tagen geisterten wilde Collagen durchs Web mit Hitlerbildern in Brazil, mit deutschen Fußballpanzern, die die Welt erobern, mit Darstellung sexueller Gewalt.
Muss das sein? Nein! Mehr noch: das darf nicht sein.

Es macht mich wütend. Ein Blick auf die Statistiken mit Gewalttaten, bei denen ein fremdenfeindlicher Hintergrund mit reinspielt + WM/EM-Bezug: und mir wird übel.

Niemand verlangt sich zu schämen, sich Beine abzuschneiden oder aus Prinzip gegen Deutschland zu sein. Dieses Differenzierte zwischen Sport, Gesinnung und dem Alltag, die darf man aber niemals vergessen! Niemals. Wir sind aufgeklärte Menschen in einer aufgeklärten Zeit. Statt über Gaza-Streifen zu diskutieren, statt die Änderung des Asylantengesetzes direkt zu verhindern, statt auf Energieaktionen hinzufiebern, gröhlen wir laut: SCHLAAAAAAAAAAAAAAAAAND.

Machen wir uns doch nicht blöder als wir sind. Wir sind doch alle Teil eines Kollektivs: wir sind alle Menschen, die Respekt erwarten. Benehmen wir uns doch auch bitte so!

Danke!

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quick update // hashi goes alki

ich war mit der liebreizenden george 2 flaschen wein töten – jetzz dreht sich die kueche. update gibt es morgen…….. liebe vom hashihasi

 

Das schrieb ich etwas betrunken unmittelbar vorm Wegpennen. Wer sich erinnert an meinen Eintrag über Unverträglichkeit von Alkohol, mag sich gewundert haben. Ich fand es auch sehr spannend, wie schnell aus einer Flasche Wein zwei wurden, Bier anschließend auch noch schmeckte und die Welt sehr flauschig ward. Was mich jedoch sehr freute:

Der nächste Morgen.

Ich hatte einen ordentlich, mächtig-fiesen Monsterkater. Aber: NUR einen Kater! Kein Hashimoto-Kopf-Gezwickel-Zwackel-Matschebrei mit Organschmerzen. Hat auch ein paar (etliche) Stunden gedauert, bis ich wieder nüchtern war.

In meinem Leben hat mir selten ein Kater so gut getan wie dieser!

Zwar werde ich das mit dem Alkohol weiterhin nicht als Hobby auffahren, aber gut eingestellt macht ein Parkwein-Abend gar nichts aus und gelegentliche Biere noch viel weniger.

In diesem Sinne: Cheers und Prost!

 

 

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Vorbei mit der Ruhe… I am back

Hallo ihr Lieben,

es war jetzt ja länger irgendwie sehr schweigsam hier beim Hashihasi. Bevor ich aber erzähle, was mir die letzten 1,5 Jahre gebracht haben, gelobe ich alle versprochenen Texte (Jod, Schüssler, etc) nachzuholen und in aller Treu im 10 Tage-Takt Texte zu veröffentlichen.

Tatsächlich hat mich ja der ein oder andere angemailt und ich merke einfach wie wichtig das Thema ist, wie ratlos wir Patienten oft sind. Deswegen freue ich mich wirklich über jede Mail, beantworte so gut ich es weiß und wünsche uns allen ein wonnigrosa-sonniges und sehr flauschiges Dasein.

Warum es jetzt so ruhig war?

Nicht etwa, weil Hashi mich alle mögliche Kraft gekostet hat und ich nichts mehr auf die Kette bekommen hätte. Ganz im Gegenteil. Mit Eigenmotivation habe ich in den letzten 12 Monaten einen Verlag gefunden und 6 Bücher veröffentlicht (Fantasy, Kinderbücher,  Prosa…). Ich würde also sagen: Antrieb? Läuft!

Mit den Lebensmitteln hat sich nichts geändert. Ich bin immer noch vegan (zu 98%) und liebe es. Energielevel ist ganz weit oben, meine Toleranz bei den Allergien ist wesentlich entspannter und meine Blutwerte sind auch top. Mittlerweile koche ich auch ganz andere Dinge und finde es sehr lustig mein Rumgejammer zu lesen nach den ersten veganen Tagen. Alles ad acta. Netterweise gibt es im Friedrichshainer Kiez aber auch das Cafe Frau Miesler, mit dem weltleckersten veganen Kuchen (und die Quiche…..<– ein Traum!) Ist also auch einfach vegan zu sein, wenn das Umfeld da entspannt mitzieht.

Mein L-Thyroxin nehme ich mittlerweile vorm Schlafen ein. Ab 20 Uhr gibt es nichts mehr zu essen, um Mitternacht (oder später) die Tablette. Dann kann ich direkt nach dem Wachwerden losspachteln und muss nicht mehr auf die Uhr schauen. Welche Menge ich nehme, mache ich abhängig von dem was mein Körper mir sagt: 50, 75 oder 100? Das entscheidet mein Körper.

Kaffee und Lakritze sind mittlerweile Ausnahme-Lebensmittel, weswegen dieses Herzrasen und nachts im Bett dem Pochen lauschen ebenfalls ad acta liegt. Auch so von wegen Bluthochdruck? Nö! Nix mehr! Nicht mal nach der Hyposensibilisierung sause ich weg vom Normalen.

Unglaublich wichtig ist immer noch der Sport. Der mir wesentlich leichter fällt als vor einem Jahr und von meinem Körper auch besser verarbeitet wird.

Wer mich jetzt ein wenig scheiße finden möchte, weil innerhalb von einem Jahr und seit der Diagnose alles wesentlich runder läuft und ich vom Hashimoto genau genommen nichts mehr merke, dem kann ich nur sagen:

Es ist harter Verzicht in bestimmten Situationen nicht zum körnigen Frischkäse zu greifen oder den Freunden beim Chips essen, Limo trinken und SchokoladenMousse essen zuschauen zu müssen. Es ist richtig mies durch Kleinstädte zu irren und keinen „Milch“kaffee finden zu können. Es ist nervig in fremden Super/Biomärkten für einen Einkauf mindestens eine Stunde zu brauchen und bei jedem Ausflug mit Billionen Tabletten Schüssler ausgestattet zu sein.

Für mich ist das aber ein fairer Preis. Ich habe um Hashimoto nie gebeten, jetzt ist es aber da. Vor ein paar Wochen habe ich für DKMS die angeforderte Bluttypisierung abgegeben. Es gibt schlimmere Krankheiten als mein Hashimoto, mit wenigen, einfachen Regeln kommen mein ungebetener Gast und ich klar. Wenn Hasi wieder ohne Hashi wäre, würde ich zwar nackt durch den Kiez tanzen und dabei laut „HumpaHumpa“ kreischen, aber bis wir uns trennen, sind wir eine eingespielte WG.

Ich habe genau wie vorher die dunklen Tage, an denen ich alle Menschen an die Wand klatschen möchte und die Regierung für ihre doofe Jodprophylaxe (und die mangelnde Deklarationspflicht) verklagen möchte.Wenn ich so Tage habe, dann gehe ich nicht raus, setze mich auf mein Sofa, bewundere die Katze und fühle nach. Der Zorn hat seinen Raum, seine Zeit – und seine Grenzen. Am nächsten Morgen ist dann auch wieder gut. Wenigstens bei mir hilft es für einen Abend dem Gefühl nachzugeben, dann ist am nächsten Tag der ganze Ärger vergessen und brodelt nicht.

Es gibt übrigens auch Menschen in meinem Umfeld, denen ich ihre Wustwaren in den Hals stopfen möchte, weil sie von mir eine Rechtfertigung für mein Essen hören wollen, Menschen, die einfach nicht wissen, wann sie mal ihre Fresse zu halten haben.

Das macht mich dann wütend, sauer und ich bin versucht in wilder Melodramatik mein „UNHEILBARE KRANKHEIT“ zu zücken, aber allzuoft verkneife ich es mir. Aber manchmal, ganz manchmal, da platzt es dann doch aus mir heraus und der betroffene Gesichtsausdruck des Gegenübers hält für Tage😉

Ich wünsche euch ein verständnisvolles Umfeld, gutes Essen und ganz viel Freude an den winzigkleinen Dingen im Leben. Es gibt keine Garantie auf einen Fucking-Ausgleich, ebenso wenig wie Gerechtigkeit oder Fairness, alles was wir haben um glücklich zu werden, sind wir selber. In diesem Sinne: fröhliches WG-Treiben mit der auto-immunen Krankheit mit dem putzigsten aller Namen: Hashiiiiiiiiii

Wilde Küsse in die Fremde,

Hashihasi

 

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Essen vs Sport? + update vegan

Liebe fremde Menschen,

bevor ich tatsächlich sinnvolle Beiträge zu Hashimoto, Jod und Deklarationspflicht verfasse, möchte ich noch schnell ein Statement (ab)geben.

Natürlich thematisiere ich Sport. Für manche ist der gar nicht mehr möglich, aufgrund von Wasser im Körper oder einfach der absoluten Schlappheit oder oder oder ….

Wenn ich in meinem Lebensmitteltagebuch genau aufliste wie ich mich bewege, dann nur um zu zeigen wie viel Bewegung möglich ist – trotz stark ausgeprägtem Hashi!

Ganz deutlich möchte ich aber an dieser Stelle sagen:

Ich mache Sport, weil er mir Freude bereitet. Ich liebe Essen (und meistens bereitet auch das mir Freude). Ob ich 2 Tafeln Schokolade esse oder keine ist NICHT mit meinem Sportprogramm verknüpft! Das sind zwei getrennte Themenbereiche meines Lebens!

Die Idee „30Min. länger trainieren und dafür ein Stück Pizza als Belohnung“ zu bekommen, ist mir fremd. Ich trainiere solange ich Bock habe und esse was mein Körper mir nahelegt. Im Fall von Schokolade bin ich oft nach einem Stück glücklich und lasse die Tafel eben liegen, bis zum nächsten Schokoladenhunger. Ich stopfe nichts in mich rein, was mir nach einem Bissen nicht mehr schmeckt und genauso lasse ich nichts weg, wenn es nach einem Happen MEHR, MEHR ruft.

Ohne mahnend zu klingen: wenn man damit anfängt Essen mit Sport zu verknüpfen, dann ist das der erste Schritt in Richtung ungesundes Selbstverständnis. Meiner Erfahrung nach ist es wichtig das nicht zu vermischen. Iss was Dein Körper gerne hätte und beweg Dich auf dem Level, das Dir gut tut.

Ganz persönlich fühle ich mich derzeit wie ein Duracel-Hasi (ganz ohne Überfunktion) weil ich endlich wieder Energie frei habe, die mein Körper in den letzten Jahren für anderes aufwenden musste. Damit ich abends gut einschlafen kann, brauche ich zur Zeit „nur“ 3-4 Stunden Sport und meinen gute Nacht-Tee.

In dem Zusammenhang: VEGAN tut mir bereits jetzt sehr wohl. Nach einer Woche intensiven Motzens, werde ich nun doch satt, bin best friends mit der Mandelmilch und habe immer Obst bei mir. Ich fühle mich besser als vorher, meine Haut sieht viel reiner aus und ich ernte permanent Komplimente für „mein inneres Strahlen“. Sicherlich werde ich auch wieder entnervt werden, aber das ist erst später😉 Jetzt ist alles gut!

Bei diesem ganzen nervigen Thema über gesundes Körperverständnis möchte ich noch etwas sagen zum Thema ABNEHMEN, BMI, blaaa, blaaa (dafür gibt es nur diesen einen Eintrag und danach möchte ich nichts mehr davon hören)

Ich habe Brüste, eine Taille, einen Arsch, Oberschenkel und Ommas Kampfwaden. Jahrelang hatte ich keine Waage. Mein Spiegelbild mochte ich immer, das Verhältnis Taille-Hüfte empfand ich immer als passend. Wenn Klamotten zu eng wurden, habe ich einfach neue gekauft. Das erste Mal (seit Jahren) gewogen habe ich mich weil ich das Gewicht meiner Katze wissen wollte. Tier auf den Arm. Hopp auf das Gerät. Schock bekommen. Ohne Katze noch einmal aufs Gerät. Schock bestätigt bekommen. Zum Arzt gerannt. „Hallo. Ich wiege viel zuviel. Was da los?“ Wäre die Waage mehr Richtung „früheres“ Gewicht (von vor 8 Jahren) gegangen als gen Dreistelligkeit zu tendieren, hätte ich mit dem Arztbesuch sicher noch lange gewartet. Mein Glück war in diesem Fall die Waage. Genau deswegen freue ich mich jetzt auch, wenn da mal was an Kilos verschwindet, die Arme muskulöser werden und ich in alte Klamotten reinpasse.

„Wenn ich so bin, dann bin ich so. Ich mache mir aber Sorgen um meine Gesundheit.“ <– das war die ganze Zeit mein Problem. Jetzt geht es mit der Gesundheit bergauf und mein Selbstverständnis hat sich gewandelt zu  einem „ich möchte mein ideales Ich sein – und nicht ein anderes Ideal kopieren“.  Was ich dafür mache? Spaß haben! Das essen was mir grade in den Sinn kommt (und sich mit dem ganzen Allergiegerotz vereinbaren lässt), den Sport machen auf den ich Bock habe. Es gibt im Hause des Hashihasis kein angestrebtes Gewicht auf der Waage! (Naja, die Dreistelligkeit will ich nun doch vermeiden.. einfach aus Prinzip). Mit Freunden ausgehen, rumhängen, arbeiten, einfach leben und Freude empfinden für die kleinsten Kleinigkeiten des Alltags!

Den BMI halte ich für wertneutral. Soweit ich weiß, geht der nicht von großen Brüsten aus….. Derzeit bin ich 110-78-109. Und das ist auch gut so. Ich mag mich im Spiegel, ich mag in meiner Haut stecken und ich mag meinen Körper. Genau das sollte doch immer das erklärte Ziel sein, wenn man schon einen Schönheitswahn hat! Nackt vorm Spiegel stehen können und sagen „fesches Eisen“. 5 cm plus, 5 cm weniger….. das bringt noch lange kein Glück!

Happa happa!!!!

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Projekt Vegan, Tag 6

Vor einer Woche gab es den letzten Milchkaffee, das letzte Spiegelei und das letzte Mal Sättigungsgefühl….

Heute ist Tag 6 meines Veganismus. Als bisheriges Fazit kann ich folgendes sagen:

– Ich fühle mich unbefriedigt. Punkt. Ich esse und esse und habe 5 Minuten später wieder Hunger. Eventuell wäre es jetzt an der Zeit mir einen Freund zu angeln, immerhin macht Kochen mir derzeit keinen Spaß, Essen noch weniger und ich denke im Kreis.

– Wer vegan (in aller Konsequenz) aus ideologischen Gründen durchzieht: RESPEKT! Ich könnt’s nicht!

– Da der Eiweißhaushalt ja ausgeglichen sein muss, habe ich einen Essensplan mit Nüssen, Müsli, Haferflocken und anderen Dingen, die eigentlich in meinem Wunschspeiseplan nicht regelmäßig auftauchen – dafür ist der allmorgendliche Milchkaffee passé! (Denn Milchkaffee mit Soja/Reis/Alternativ“Milch“… – für den Geschmack ist das nichts!)

– in der Hoffnung meine Ärztin würde sagen „NEIN, LASSEN SIE DAS“ habe ich mit ihr darüber geredet, leider hält sie das Projekt Vegan für 6 Wochen nicht für unsinnig – und ich bin jetzt auf drei Monate raufgegangen mit dem Projekt.

– Mandelmilch ist toll!

– Ich bin ein wenig körperlich angeschlagen, der Sport läuft nicht mehr ganz so rund und ich schleppe mich mehr von Punkt A nach Punkt B als voller Elan zu sprinten. Das geht aber bestimmt bald wieder weg😉

 

Motto der Woche:

Du nennst das vegan, ich nenn das „jeden Tag eine Tafel Schokolade“

 

 

P.S. Hätte ich meinen morgendlichen Milchkaffee, wäre der Resttag VEGAN kein Problem…. Gewohnheitstier = ich! Durchhalten, durchhalten… alles eine Frage der Übung!

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Nachtrag zum HASHI + Alkohol Text

Nachdem ich mich durch die Tiefen des Inernets gewurstelt habe, lassen sich folgende Meinungen als Zusammenfassung zum Thema Alkohol bei Hashis feststellen (runtergebrochen auf’s Wesentliche):

Meinung 1: „Stell Dich nicht so an, da musste durch, das wird schon wieder. Reine Kopfsache“ – kann man unkommentiert einfach mal so stehen lassen.

Meinung 2: „Das kommt von der Fettleber. An schlechten Tagen ist die Leber mit dem kranken Körper so beschäftigt, dass sie auf dem Stand einer Alkoholikerleber ist, an guten Tagen ist sie unbelastet“ – daraus resultiert meines Erachtens: ein Glas Bier fühlt sich nich nur an wie 3 Flaschen Wodka, es hat auch denselben Effekt auf die Organe. Inklusive Langzeitschäden?! Whoop whoop?

Meinung 3: „wenn man erstmal richtig eingestellt ist, dann wird das wieder“ – und dann lese ich einfach mal 14.000 Leidensgeschichten von Leuten, die nach Jahren noch nicht richtig eingestellt sind und frage mich erneut: Whoop whoop?

Ich persönlich finde Meinung 2 recht logisch und im Umkehrschluß mit Meinung 3 komme ich zu dem Ergebis von Alkohol komplett die Finger zu lassen. Eine Flasche Wodka würde ich ja auch nicht reinschütten… wenigtens nicht in regelmäßigen Abständen.

Also das Hashihasi trennt sich von seiner „alle 6 Wochen“-Regel und sagt „2 x im Jahr riskiere ich es“ und ansonsten bleibt mir ja immer noch Pfefferminztee…..

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Lebensmitteltagebuch – Teil 1: sowas von nicht vegan

So ihr Lieben,

als Hashi sollte man sich seiner Jodzufuhr ja bewusst sein. Nachdem Jod sich aber in Milch, Eiern, Fleisch, Quark und überhaupt allem Tierischem tummelt – und das auch noch in unbekannter Höhe – werde ich im Februar das Projekt

VEGAN FÜR 6 WOCHEN ausprobieren. Mal schauen ob sich was ändert!

Als Vorher/Nachher gibt es dazu jeweils eine Woche Lebensmitteltagebuch, inklusive Auswirkungen auf Laune, Schlaf und körperliche Belastbarkeit. Um das aber auch mit Aussage zu halten, wird das vegane Tagebuch erst in der 4ten Woche des Projekts stattfinden. Der Körper soll ja auch Zeit haben sich umzustellen (wobei die erste Woche auch ihren Beitrag bekommen wird)

Jetzt aber zu meiner ganz normalen, regulären Ernährung (zwischen der Einnahme von L-Thyroxin und dem ersten Nahrungsmittel liegen jedes Mal mindestens eine Stunde). Wenn ich hinter das jeweilige Lebensmittel die Herkunft schreibe, gilt das auch im nachfolgenden für dasselbe Produkt, es sei denn ich erwähne was anderes. Also tada, Tagebuch😉

Meine Woche in Essen/Bewegung und Wohlbefinden:

Samstag:

Frühstück: eine Tasse Milchkaffee (Milch Hemme/Kaffee Gepa) // 2 Orangen + 1 Zitrone (gemeinsam ausgepresst und beides aus dem VIV Frischemarkt) // 1 Scheibe Toast mit Butter (Hemme) + Spiegelei (Demeter) + 2 Scheiben Toast mit Veggiepastete, Tomate, Zuccini (Toast = Golden Toast Körner Harmonie / Veggiepastete von Enerbio / Gemüse von VIV Frischemarkt)// Salz + Pfeffer (Halit Verival + Lebensbaum/Ostmann)

Mittag: 1/2 Teller Farfalle Nudeln (Rapunzel) + Spinat (BioBio aus dem Netto)  dazu Knoblauch, Zwiebel, Sesamöl, Muskat, Schwarzkümmel (BioBio aus dem Netto, VIV Frischemarkt, BioZentrale, Demeter) + Vollmilch (Demeter Brodwin), Alpentilsiter Käse (aus dem VIV Frischemarkt)

Abends: Eisbergsalat (aus dem VIV Frischemarkt) mit Sesam, Radieschen, Sesamöl +1 Scheibe Toast (Sesam=Verival, Radieschen=beim besten Willen keine Ahnung, Sesamöl= BioZentrale)

Zwischendurch: Tomate, Zuccini, Erdnüsse (Rapunzel), Milchkaffee (im Kurhaus Korsakow am Boxhagener Platz, Milch von Schwarzwälder), Himbeerschafjoghurt (Swiss Premium), Zartbitter Espresso Schoki (Rapunzel)

Trinken: Yogi Tea Lakritz 2 Tassen, Früchtetee (Meßmer) 3 Tassen, Demeter Zaubertee (1 Kanne), Ingwertee mit frischem Ingwer (1 Kanne/der Ingwer aus dem VIV), 1 Flasche Rhönsprudel Original

Hashis Zustand: abgesehen von der klirrenden Kälte: Hervorragend! Körperlich fit, gute Laune und logisches Denkvermögen vorhanden :o), Schlafmodus: 6 Stunden

Kein Sport, lediglich ein wenig Bewegung (ca. 6km durch die Gegend gelaufen)

Sonntag

Frühstück: 1 Blutorange, 1 Orange, 1 Zitrone (alles aus dem VIV), 1 Tasse P&G Tips, 1 Milchkaffee, 1 Scheibe Toast mit Butter + Salatblatt + Sesam + Tomate, 1/2 Scheibe Bauernbrot mit Butter + Ei, 1/2 Scheibe Bauernbrot mit Veggiepastete, Tomate  + Zuccini (das Brot ist aus Hessen vom Zuckerbäcker Haas und hat in meinem Tiefkühler überwintert)

Mittag: 1 Apfel (Demeter), 1 Scheibe Toast mit Leberwurst (vom Dorfmetzger mit eigener Tierhaltung)

Abends: Kartoffeln (Bio aus Reichelt), Spinat, Knoblauch, Lachsfilet (WWF)

Zwischendurch: Espressoschokolade, 1 Kiwi (aus dem Reichelt), Erdnüsse

Trinken: Ingwertee (1 Kanne), Rhönsprudel Original (1 Flasche), 1 Yogi Tea Classic

Hashis Wohlbefinden: alles gut, körperlich und geistig obenauf, logisches Denkvermögen, Schlaffaktor: 6 Stunden

Kein Sport, lediglich ein wenig rumgelaufen (ca. 5 Kilometer)

Montag

Frühstück: 1 Blutorange + 1 Orange + 1 Zitrone= Saft, 2 Scheiben Weetabix + Milch mit Kiwi und Himbeeren (aus dem Tiefkühler), Milchkaffee, 1 Tasse P & G Tips

Mittag: Reis (Verival) mit Garnelen (es ist ein Siegel drauf, aber wo gekauft? Komplett vergessen) – in Knoblauch, Olivenöl, Muskat eingelegt

Abends: 1 Scheibe Brot (Bauckhof Backmischung Schnellbrot frisch aus dem Brotbackautomaten) mit Butter + Tomate

Zwischendurch: 1 Kiwi, Erdnüsse

Trinken: Rhön Sprudel Original (2 Flaschen), Ingwertee (1 Kanne), 2 Tassen Yogi Tea classic

Hashis Zustand: körperlich gut, aber ein wenig zu wach? (fühle mich wie ADHsler auf Speed) Der Rest stimmt, Motivation ist da, Kopf ist da, Sport war fantastisch, Schlafniveau: 6 Stunden

Sport: 45 Minuten Zirkeltraining, 60 Minuten Zumba im Fitnessstudio und nochmal 45 Minuten daheim und ein wenig rumgelaufen (ca. 5 Kilometer)

Dienstag

Frühstück: Orange + Zitrone + Blutorange = Saft, Scheibe Brot mit Veggiepastete und Zuccini

Mittag: keinen Hunger

Abends: immer noch keinen wirklichen Hunger aber eine Tasse Reis mit Butter

Zwischendurch: Erdnüsse (jetzt ist die 125g Packung leer (Samstag angefangen) und erstmal wieder Ernusspause), Banane, Apfel

Trinken: 1 Kanne Ingwertee, 1 Flasche Rhönsprudel Original, 2 Tassen Zeit zum Träumen

Hashis Zustand: durch den hellen Tag (danke Schnee) komplett bestens gelaunt, ungwohnt wach, motiviert. Ein guter Tag.

Sport: 1 Stunde Crosstrainer +  Rumgelaufe (ca. 5 Kilometer)

Mittwoch

Frühstück: Orange + 2 Blutorangen = Saft, 2 Scheiben Schnellbrot mit dem Rest der Wurst + Tomate + Zuccini, Milchkaffee

Mittag: 2 Bananen + 1 Apfel, klitzekleiner Teller mit Nudeln + Parmesan (aus dem VIV),

Abends: Lachs mit Zuccini + Reis

Zwischendurch: 4 Schokokekse (gebacken von einer Freundin, 100% Bio)

Trinken: 1 Flasche Rhönsprudel, 1 Kanne Ingwertee, 1 Milchkaffee, 1 Tasse Früchtetee

Hashis Zustand: Pilates hat mich heute ehrlich gesagt ziemlich geschafft. Morgen ist mal Feierabend mit Bewegung (man soll es ja nicht übertreiben), Schlafmodus: 7 Stunden

Sport: 45 Min. Zirkeltraining + 1 Stunde Pilates, Rumgelaufe von ca. 5 Kilometern

Donnerstag

Frühstück: Quiche im Café Tasso, mit Salatbeilage + Kaffee

Mittag: war quasi das Frühstück

Abends: Mangoschafjoghurt (Swiss Premium)

Zwischendurch: Schokolade (Espresso und Ingwer von Rapunzel. Beide Tafeln à 80g – Samstag angefangen, heute aufgefuttert), Milchshake (Milch von Hemme mit tiefgefrorenen Himbeeren), Schokocroissant im Café Honig, Apfel, Banane

Trinken: 1 Kanne Zaubertee, 1 Kanne Ingwertee

Hashis Zustand: müüüüüde, Schlafmodus: 8 Stunden

Sport: nein! Nur ein wenig rumgelaufen (ca. 5 Kilometer)

Freitag

Frühstück + Mittag in einem: 2 Orangen + 1 Zitrone + 1 Blutorange = Saft, Milchkaffee, Pizza (nicht selber gemacht, sondern von Wagner, vegetarisch)

Abends: keinen Hunger

Zwischendurch: 2 Joghurt, 2 Äpfel, 1 Banane, 1 Kiwi

Trinken: 2 Flaschen Rhön Sprudel Original, 1 Kanne Ingwertee mit frischem Ingwer, 2 Tassen Yogi Tea Lakritz

Hashis Zustand: ultrafit, wach, bester Laune und voller Tatendrang

Sport: 1,5 Stunden Zumba (zuhaus) + 40 Minuten Zirkeltraining im Fitnessstudio, Rumgelaufe: ca. 5 Kilometer (es wird Zeit für Sommer und das Fahrrad😉 ) + Großreinemachen, mit Fensterputzen, Bücher abstauben, etc etc (gut 2,5 Stunden in Bewegung dabei)

Fazit: Ich bin offensichtlich permanent mit Essen beschäftigt. Die Woche war aber gut, körperlich alles super, Kopf super, Essen super.

Zweimal hab‘ ich dummerweise was ausprobiert, was eigentlich längst Geschichte ist für mich: Club Mate (beim Kino gehen mal was anderes trinken wollen als Wasser- Ergebnis: BLÄÄÄHBAUCH und tauber Mund.. den Film habe ich trotzdem durchgestanden) und 1/2 Schoko-Banane (als Gastgeschenk….-Ergebnis: ein bisserl Wasser im Körper angesammelt, war aber 24 Stunden später wieder weg)

Im Ganzen ging es mir aber super und diese kleinen Wehwehchen brauchen nicht mehr Raum als sie verdienen (und sie verdienen nicht so viel)

Noch 5 Tage dann wird’s vegan. Ich bin gespannt.

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Alternativen zum Wohlbefinden, Teil 1: wildes Rumgeräuchere

Mein kleiner Hashimoto-Schädel ist gemeinsam mit meinem Körper krank. Wer zuerst damit angefangen hat? Kopf oder Körper?

Beim besten Willen: keine Ahnung.

Was ich aber merke: je besser es dem Kopf geht, desto besser geht es auch dem Hashi-Körper. Klingt ja auch logisch.

Weit verbreitet ist die Theorie, der Mensch mache sich selber krank. Für mich resultiert daraus die Selbstheilungskraft des Menschen. Prinzip schwarz-weiß, Batman-Joker. Das eine bedingt das andere. Darüber streiten sich jetzt die Geister. Mein Geist streitet nicht mit.

Nachdem bei mir der Ausbruch der Krankheit relativ gleichzeitig mit vielzuviel Kopfaction passierte, habe ich mir angewöhnt den Kopf zum Feierabend richtig abzuschalten. Neben dem bewährten autogenen Training (keine wüsten Reisen über wüste Wege in die Unterwelt, sondern „klassisch“), habe ich mir noch was dazu gesucht, was mir richtig hilft beim Entspannen.

Räuchern!

Nicht einfach nur Räucherstäbchen mit Chemie-Zusatz und ekligem Nachgeruch sondern traditionelles Räuchern. Der Räucherladen meines Vertrauens ist derselbe, der den Met verkauft. Die Qualität von dem Räucherzeugs ist wirklich wichtig, ansonsten ist die Lunge/Sonstiges auch noch gleich mit kaputt?! Das will ja dann doch niemand. Jedenfalls habe ich mithilfe von Schüßler und dem Räuchern (zum Schüßlern folgt noch ein Eintrag) meine Selbstheilungskräfte aufs Schönste gefördert und mir Knoten an der Schilddrüse wegentspannt. Klingt absurd? Ist aber so. (mehr Details dazu bei dem Schüßler-Eintrag).

Was räucher ich da denn jetzt genau? Alles was mich beim Zubettgehen entspannen lässt. Die Wirkung ist wirklich unglaublich. Das Kopfkino schaltet aus und die Entspannung ein (Nein, ich kiffe nicht!). Bei mir ist es Styrax, Kiefernharz, Weihrauch und Rosenweihrauch. Der tolle Effekt ist wirklich entspanntes Schlafen und damit erholtes Aufwachen. Grade die Phasen in denen die Hormonwirrungen mich durcheinander machen und ich leicht depri vor mich rumgammel, profitieren davon. Das Räuchern lüftet sogar den phlegmatischen Schleier des Moments! (Nein, ich nehme auch sonst keine Drogen und hab auch kein Eso-problem).

Wer Einschlafprobleme hat oder einfach immer nur ins Bett fällt ohne zu entspannen, dem kann ich Räuchern nur aufs Wärmste empfehlen!

Räucherkohle kaufen, einmal durchglühen lassen, ist sie weiß: Zeug draufpacken, Styrax + Weihrauch eignen sich gut als Basis, falls man noch Kakaoschalen oder Lavendel dazupacken möchte. Dabei gilt: alles was angenehm riecht, macht gute Laune (unabhängig davon was die Verpackung einem verspricht)

Tut auch gut in allen anderen Situationen des Lebens, wenn die Doktorarbeit zuviel Kopf verschlingt oder Herzschmerz-Elend die Luft grau macht….

Damit ist das Räuchern ja schon beinah OffTopic. Ist und bleibt aber empfehlenswert und macht auf ganz legalem Wege sehr, sehr, (…..) sehr glücklich! Und ein glücklicher Geist baut sich seinen glücklichen Körper😉

Fröhliches Räuchern!

 

 

 

 

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