2017. Was ist mit dem Hashihasi passiert?

Ihr Lieben,

 

ich weiß, es war so ruhig um mich. Deswegen gibt es jetzt einen groben Überblick über das, was in der Zwischenzeit geschah und ich gelobe Besserung beim Erstellen von Beiträgen.

Gerne reagiere ich auch auf Fragen und mache aus diesen ein Thema.

Fangen wir mal an mit den wichtigen Punkten:

 

Alkohol:

Wenn ich heute einen Kater habe, dann nur deswegen, weil ich ihn mir auch durch zuviel Konsum verdient habe. Der Hashi-Kater ist schon lange nicht mehr zu Besuch gewesen. Allerdings höre ich manches Mal nach einem Nippen auf und verschenke das Bier oä. Wenn ich was trinke, dann Bio-Wein ohne Sulfate (Rot), GinTonic, Bier und Whisk(e)y. Von Dingen wie Sekt oder Kokosmischsachen lasse ich die Finger. Gefühlt spinnt der Körper da eher los. Aber zu meinem Glück schmeckt mir sowas eh nicht. Beim Gin habe ich verschiedene Marken durch und zu meiner großen Überraschung ist der billige Gin aus dem Netto für mich besser verträglich als die anderen Marken unter 35Euro.

Essen:

Zu 95% koche ich selber. Wenn ich koche, dann zu 90% vegan. 9% vegetarisch und gelegentlich überkommt mich die Gier nach englischem Frühstück oder Paella oder (Jaha, Tatsache:) Döner.

Mein Essen vertrage ich grundsätzlich immer. Muss aber dazu sagen: Ich ernähre mich immer noch von Rapunzel, Demeter, Original Beans … Also die nicht ganz so günstigen Dinge aus dem Bio-Segment. Große Leibspeise sind Kartoffeln mit Leinöl und Himalayasalz von Bio4Well. Womit wir beim Thema sind: Aufpassen mit Salz ist absolut notwendig. Genau wie Süßmolkenpulver, Butterreinfett, etc. Grundsätzlich habe ich die Regel: nichts essen, was ich nicht mittels der deklarierten Lebensmittel nachkochen könnte. Damit fahre ich sehr gut. Wann ich das letzte Mal spontan mein Essen rückwärts essen musste oder wirklich ausgeknockt war mit Migräne und allen Folgen kann ich nicht mal mehr sagen.
Problematisch wird’s auswärts, sobald Tüten ins Spiel kommen (Keene Kiffe, sondern Fertighappahappa), da gilt: Manchmal ist Fleisch besser als vegan und idR ist Fleisch immer besser als vegetarisch (im Fall von unbekanntem Koch) und da haut’s mich dann auch manchmal um. Bizarrerweise habe ich alte Ökonudel den Energydring Relentless entdeckt (von der von mir verteufelten Cola-Company…) Wenn ich anschwelle oder allergisiere hilft eine Dose Zitrone Relentless und bumm: So schön wie vorher. Ich gehe davon aus, dass der B12 Anteil darin irgendwie genau richtig zu sein scheint. Mit b12 Spritze oder Drink oder Kugeln oder oder oder… dauert die Wirkung viel viel (viel) länger.

(PS Wenn jemand Interesse hat an veganen leckeren schnellen Gerichten, die komplett ohne Soja und so n Quatsch auskommen, kann ich dazu einen Post verfassen, weil mir Soja & Co auch nur einmal pro Monat auf den Teller kommen — und das zumeist beim Vietnamesen.

PPS Morgens eine Stunde nach L-Thyrox gibt’s Porridge. Und das jeden Tag, der Körper mag diese Regelmäßigkeit sehr gerne…)

 

Salz

Manche Menschen meinen es lieb mit einem und kaufen extra Meersalz. Finger weg davon! Teufelszeug. Am schlimmsten: Jodiertes Meersalz.. Als ob da nicht schon ausreichend Jod drin wäre… Brrr.

Es hat sich nichts geändert. Ein Frühstücksei, ein Milchkaffee und uU ist der Tagesbedarf Jod um ein vielfaches abgedeckt. Ich habe Himalayasalz von Bio4Well für mich entdeckt und auch immer einen kleinen Salzstreuer dabei, wenn ich irgendwo auswärts esse. In einem Hotel hat der Koch extra für mich mit meinem kleinen Salzstreuer gesalzen. Das war ein bißchen sehr schön und sehr lecker und es ging mir sehr gut.

Also Salz ist ein Riesenfaktor!

 

Sport

Ich bin keine Trainerin mehr und mache damit nicht mehr 20 Stunden Sport pro Woche (oder habe ich gar nicht erwähnt, dass ich zwischenzeitlich Trainerin war?), bin aber trotzdem sehr aktiv. Alles mit dem Rad, Treppen, Zirkeltraining, etc… Muskelkater hatte ich einmal in den letzten 3 Jahren und das lag an ungewohnter Dauerhausarbeit (anderes Thema 😉 )

 

Arbeit

Arbeit läuft rund würde ich sagen. Freiberuflich, erfolgreich (nach oben geht natürlich immer noch was 😉 ) und zufrieden. Tatsächlich habe ich mir in den letzten Jahren Karrieretechnisch ordentlich was erarbeitet.

Leben

Gesamzfazit: Hier läuft grade alles rund. Hashimoto ist insofern da, dass ich morgens eine Tablette nehme, warte, etwas esse, meinen Tag rocke, Freunde treffe, Sozialleben habe, zwischenzeitlich ein paar Jahre ehrenamtlich Flüchtlingshilfe betrieben habe (man brauchte mich nur auf einmal nicht mehr 😉 ),  Autogenes Training und ein bißchen Hexenräucherkram betreibe und einfach mein Leben führe, so wie ich es möchte.

Wenn ich zurückdenke an die Beginne muss ich sagen, dass ich mein Leben als Streber empfinde. Die Phasen mit „keenen Bock auf die ganze Scheiße“ haben sich verabschiedet (nicht suizidal, nur genervt, aggro). Wenn mich aber mal das Essen kalt erwischt oder irgendwas nicht so geht, wie ich es gerne hätte, heule ich 10 Minuten intensiv und schimpfe Faustschwingend auf mein Elend. Danach geht’s weiter mit meinem First World Leben.

 

Wie schaut’s bei euch aus? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Und habt ihr irgendwelche Fragen?

Liebste Grüße, Euer Hashihasi

 

 

 

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Über hashihasi

Ich bin Ü-30, weiblich und in der Hauptstadt zuhause. Womit wir auch schon direkt beim Thema sind. Die Hauptstadt ist wahrscheinlich mein großes Glück in Sachen Lebensmittelerwerb, hier habe ich Discounter, Bioläden, Wochenmarkt, Ketten, kleine Läden, regionale Produkte in absoluter Fülle und was das Herz begehrt in realistischer Reichweite. Nein, ich finde gesund essen nicht einfach nur toll, sondern bin quasi dazu gezwungen. (Ich wäre ganz sicher nicht halb so konsequent, wenn ich nicht müsste!) Neben Hashimoto habe ich diverse Lebensmittelunverträglichkeiten. Bizarrerweise (glücklicherweise) darf ich alle natürlichen Lebensmittel ohne Probleme verspeisen, ungünstig wird es bei Veränderungen seitens der Lebensmittelindustrie. Zuviel Jod, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, usw usw – die Liste ist lang, die Symptome unterschiedlich. Genau darüber werde ich bloggen. Was ist mit unseren Lebensmitteln los, warum ist das so und – das Wichtigste- gibt es Alternativen? Weder bin ich Ärztin, Lebensmittelberaterin noch auf andere Weise beruflich mit Lebensmitteln und deren Qualität beschäftigt. Ich gebe keine allgemein gültigen Aussagen von mir, sondern schreibe NUR über meine Erfahrung. Wer selber betroffen ist, sollte mit Arzt/Heilpraktiker an der Hand agieren und nicht auf gut Glück den Körper ruinieren, weil für mich bestimmte Dinge richtig sind. Ich freue mich auf Eure Kommentare, gemeinsam Austausch und wünsche Euch erstmal guten Appetit!
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